Schlagwort-Archive: Weihnachtsgeschenk

Milena Baisch – Anton taucht ab

Milena Baisch beschreibt in »Anton taucht ab« die zwei Welten der Kindheit, hin- und her gerissen zwischen Anspruch und Fantasie. Anton muss mit den Großeltern in die Ferien fahren. Eigentlich ist er ja der Herrscher aller Chatrooms, aber jetzt geht es darum den Großeltern klar zu machen, dass er ein ganz normaler Junge ist. Nur will sich die Lust zum Schwimmen und Angeln  nicht so recht einstellen, also flunkert er, um sie zu beruhigen. Parallel lebt er in seiner Traumwelt, wo er Tag und Nacht von seinen Heldentaten träumt. Und in der Realität traut er sich nicht, eine Made anzufassen
Milena Baisch
wurde der Deutscher Jugendliteraturpreis 2011 (Preisträger 2011 – Kinderbuch) verliehen. In der Jurybegründung heißt es unter anderem:

»Der pointensicher aus Antons Sicht erzählte Roman besticht durch seine ironische Brechung der Abenteuerheldengeschichte, denn die einzig wahre Heldentat ist der Köpper in den See am letzten Ferientag – für Anton das neue Einloggen. Die mitreißende Erzähllust und nicht zuletzt auch sein finales Wort: „Karramba!“ zeichnen diesen Kinderroman aus.«

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[Verlagsgruppe Beltz]

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Isabel Ashdown – Sunday Girl

Sunday Girl von Isabel Ashdown beleuchtet die Probleme des Erwachsenwerdens, die Bedeutung von Freundschaft, den Kampf mit der weiblichen Identität und eine mitleidlose Vater-Tochter Beziehung.

Sarah ist zu einem Jahrgangstreffen ihrer Schule eingeladen, und sie weiß, dass sie alle wiedersehen wird: die Lehrer, die Mitschüler, Dante, den coolen Schwarm aller Mädchen, und vor allem Kate, ihre damals beste Freundin. Alle werden wissen wollen, warum sie damals Hals über Kopf verschwunden ist, von einer Sekunde auf die andere. Und so wandern Sarahs Gedanken zurück in den Sommer, in dem ihre Kindheit endete. Zurück zu dem Ereignis, das zwei Menschenleben für immer verändern wird…

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[eichborn]

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Die wahren Märchen der Brüder Grimm und wer sie ihnen erzählte

Die Märchensammlung der Gebrüder Grimm ist eines der bekanntesten deutschen Bücher der Literaturgeschichte. Durch die opulente Sonderausgabe der ANDEREN BIBLIOTHEK wird die 200 Jahre alte Erstfassung wieder zugänglich – und erzählt auch die Geschichten derjenigen, die den Brüdern die Geschichten erzählt haben.

In der hier edierten Erstfassung von 1812 können wir noch die Märchen der ursprünglichen Erzähler lesen, der Dialog zwischen Erzählern und Sammlern scheint noch durch. Die späteren und wohlmöglich auch gefälligeren Fassungen wurden so überarbetiet, dass die Zuträger immer unkenntlicher wurden.

Heinz Rölleke gibt 25 von ihnen den Namen zurück und nennt weitere Hintergründe zu Herkunft, Repertoire und woher sie ihre Stoffe kannten.

Albert Schindehütte, ebenfalls ein großer Kenner des Grimmschen Werkes und seit 1997 als ihr Gründer in der Schauenburger Märchenwache für sie tätig, umkleidet die Märchen mit seinen prächtigen und farbigen Kalligraphien.

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[eichborn]

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Martin Baltscheit – Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

Martin Baltscheit erzählt und illustriert in »Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor« humorvoll und sensibel eine Geschichte über das Altwerden.

Es gelingt ihm ein schwieriges Thema so zu addressieren, dass nicht nur Kinder über den Zusammenhang von Vergesslichkeiten und den Zusammenhalt untereinander nachdenken werden.

Martin Baltscheit wurde der Deutscher Jugendliteraturpreis 2011 (Preisträger 2011 – Bilderbuch) verliehen. In der Jurybegründung heisst es unter anderem:
»Baltscheit schafft eine Verbindung zu den Alltagserfahrungen seiner kindlichen Leser und bringt ihnen auf eine verständliche und behutsame Weise nah, wie es dem Fuchs ergeht. Von Demenz muss man da gar nicht sprechen – es geht vielmehr um eine psychische Verfassung, die auch und gerade Kinder begreifen.«

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[Bloomsbury]

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Çelik & Pelzer – Ulrich Noller und Gök Senin

Çelik, ein ehemaliger Kommissar der Istanbuler Polizei, kommt zurück nach Deutschland, dem Land, in dem er seine Kindheit verbrachte. Sein Vater ist eine vage Erinnerung, genau wie die Umstände der fluchtartigen Rückkehr seiner Mutter in die Türkei. Als überraschend ein alter Freund seiner Eltern anruft, wird ihm bewusst, wie wenig er über ihre – und seine – Vergangenheit weiß. Sie waren in den siebziger Jahren in den radikalen Widerstand verwickelt, daran erinnert er sich. Der Anrufer war früher RAF-Mitglied, und Çelik entschließt sich, nach Deutschland zu fliegen und ihn aufzusuchen. Doch als er in Köln ankommt, findet er nur noch seine Leiche vor. Er folgt den Spuren und trifft auf Pelzer, eine hochintelligente junge Psychologin, die ebenfalls versucht, eine Leerstelle ihrer Kindheit zu schließen…

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[eichborn]

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Bring mir den Kopf vom Nikolaus – Simon Borowiak

Unser Held will sich den Weihnachtsabend trotz derTrennung von seiner Freundin nicht vermiesen lassen. Der Baum ist geschmückt, der Strohstern schimmert gülden, die Fernsehkiste feuert seit Stunden aus allen sentimentalen Kanälen, und das wunderbare Gefühl, die ganze Festtagsfreude für sich allein zu haben, zaubert ein honigkuchenartiges Dauergrinsen auf das Gesicht unseres Weihnachtsfans. Doch dann klingelt es an der Tür. Ein Blick durch den Türspion, ein kurzes Zögern und dann die staunende Erkenntnis: Vor der Tür wartet eine zierliche, braunhaarige Weibsperson, und neben ihm, ein bisschen schüchtern mit den Hufen scharrend: ein Rentier…

Dem ehemalige „Titanic“-Satiriker Simon Borowiak gelingt es eine alptraumschöne Weihnachtsgeschichte zu schreiben!

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[eichborn]

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