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Wolfgang Schorlau – Am zwölften Tag

»Am zwölften Tag« von Wolfgang Schorlau ist der nunmehr siebte Fall des Ermittlers Dengler.

Denglers 18-jähriger Sohn Jakob hat sich seit einigen Tagen nicht gemeldet und nun will seine Ex, dass er den Jungen sucht. Er muss erfahren, dass nicht nur er seinen Sohn gar nicht mehr kennt. Schnell findet er Hinweise auf die Unterstützung von Tierschutzorganisationen und schließlich stellt er fest, dass die ganze Clique des Sohnes verschunden ist.

Neben der spannden Erzählung aus unterschiedlichen Sichtweisen vermittelt Schorlau gekonnt, abstoßende Tatsachen über die aktuelle Massentierhaltung in Deutschland.

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David Foster Wallace – Der bleiche König

Im posthum erschienenen Roman »Der bleiche König« scheibt David Foster Wallace über den wohlmöglich langweiligsten Arbeitsplatz der Welt: die amerikanische Steuerbehörde.

David Foster Wallace beschreibt mit seinem typischen, „fragmentarischen“ Stil, warum jemand dazu kommt einen so langweiligen und monotonen Arbeitsplatz zu wählen. Zig Characketere und Geschichten werden miteinander verwoben tauschen ab und wieder auf und bilden so letztendlich das wallacesche Bild der amerikanische Steuerbehörde

»Der bleiche König« ist 3 Jahre nach dem Tod von Wallace erschienen und wurde schnell zum Bestseller.

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Uwe Timm – Vogelweide

Der aktuelle Roman »Vogelweide« von Uwe Timm erzählt von den klassischen Themen der Liebe und der Freiheit. Wenn jemand alles verloren hat, dann ist er wohl frei wie ein Vogel oder eben Vogelwart.

Eschenbach ist der Mann, der alles verloren hat: seine Freundin, seine Geliebte, seine Firma, seine Wohnung. Er  ist hoch verschuldet und lebt auf einer Insel in der Elbmündung als Vogelwart. Als eben jene Geliebte ihren Besuch ankündigt, nimmt Eschenbach sich die Freiheit die Vergangenheit Revue passieren zu lassen. Sein Begehren hat die Zukunft von vier Menschen unwiederbringlich durcheinander gewürfelt.

»Vogelweide« war für den Buchpreis 2013 nomieniert hat es aber leider nicht auf die Shortlist geschaft.

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Wolfgang Schorlau – Rebellen

»Rebellen« heisst der aktuelle Roman von Wolfgang Schorlau und ist kein Krimi, auch wenn der ein oder andere Leser sicherlich der Versuchung verfällt, die letzen Seiten verfrüht zu lesen.

Paul und Alexander sind Freunde – trotz scheinbar unüberwindlicher Unterschiede sind sie vom jeweils anderen fasziniert. Der eine wächst im Waisenhaus auf und hat typischerweise ein schlechteres Bildungsniveau erreicht,  der andere wohnt in der Villa gegenüber und ist Klassenbester. Vereint werden sie durch die Musik, Rolling Stones und The Who ebnen Ihren gemeinsamen Weg im Klassenkampf für eine gerechtere Welt. Aufgrund der Liebe zur gleichen Frau trennen sich jedoch Ihre Wege und schon bald muss einer der beiden den Kampf für immer aufgeben. Und plötzlich taucht dessen Sohn auf…

Wolfgang Schorlau gelingt ein spannender Roman über Werte und Normen, Ideale und Ziele in ihrem natürlichen Wechsel der Lebenszeit.

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Pete Townshend – Who I Am

In »Who I Am«, der Autobiographie von Pete Townshend, erzählt Townshend zum ersten Mal seine eigene Geschichte. Er berichtet von der Kindheit in einer Musikerfamilie, in der sein eigenes Talent nicht wahrgenommen bzw. verkannt wurde. Genauso hinterfragt er verschiedenste Handlungen aus seiner Karriere bzw. entschuldigt oder erklärt sich. Insbesondere die persönlichen Beziehungen zu seinen Bandmitgliedern, der ewige Streit mit Roger Daltrey sowie seine Verfehlungen in Bezug auf seine Familie machen diese Autobiographie zu einem sehr persönlichen Stoff.

Der Leser wird keine Wichtigtuerei und in Gold geschmiedete Karriere erzählt, sondern er darf an der Vergangenheit eines der bedeutsamsten Rock Musiker der Geschite teilhaben …mehr

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Julian Barnes – Vom Ende einer Geschichte

»Vom Ende einer Geschichte«, der aktuelle Roman von Julian Barnes, erzählt von der eigenen Realität. Wie häufig stellen wir fest, dass wir etwas ganz anders verstanden und wahrgenommen haben? Genau diese Erfahrung muss auch Tony machen, als er 40 Jahre nach seiner Jugend ein Testmentsbegünstigter wird.

Adrian Finn wird neuer Klassenkamerad von Tony und schnell wird klar, dass er zur 4-er Clique dazugehört. Adrian scheint etwas intelligenter zu sein und kann auch den Lehrern Paroli bieten. Doch plötzlich findet die Freundschaft ein schnelles Ende und wird nun erst 40 Jahre später neu aufgerollt.

Julian Barnes hat auf den 150 Seiten des Buches erneut ein ausgeklügeltes Konstukt geschaffen, dass den Leser am Ende erstaunen lässt …mehr

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Herman Koch – Sommerhaus mit Swimmingpool

» Sommerhaus mit Swimmingpool« ist der sechste Roman von Herman Koch, voller Witz und Dramatik. Er ist spannend aber kein Krimi. Durch die Handlungsweise des bösen und zynischen Arztes werden moralische Fragen aufgeworfen aber dennoch bleibt er sympathisch, denn die guten wie auch die schlechten Gedanken sind nur zu gut nachvollziehbar.

Als einer seiner Patienten, der berühmte Schauspieler Ralph Meier, stirbt, muss der Hausarzt, Marc Schlosser, sich wegen eines möglichen Kunstfehlers vor der Ärztekammer verantworten. Aber war es wirklich ein Kunstfehler oder gibt es einen Zusammenhang zu den den Vorkommnissen des letzten Sommers? …mehr

[KiWi]

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