Schlagwort-Archive: Deutscher Jugendliteraturpreis 2011

Milena Baisch – Anton taucht ab

Milena Baisch beschreibt in »Anton taucht ab« die zwei Welten der Kindheit, hin- und her gerissen zwischen Anspruch und Fantasie. Anton muss mit den Großeltern in die Ferien fahren. Eigentlich ist er ja der Herrscher aller Chatrooms, aber jetzt geht es darum den Großeltern klar zu machen, dass er ein ganz normaler Junge ist. Nur will sich die Lust zum Schwimmen und Angeln  nicht so recht einstellen, also flunkert er, um sie zu beruhigen. Parallel lebt er in seiner Traumwelt, wo er Tag und Nacht von seinen Heldentaten träumt. Und in der Realität traut er sich nicht, eine Made anzufassen
Milena Baisch
wurde der Deutscher Jugendliteraturpreis 2011 (Preisträger 2011 – Kinderbuch) verliehen. In der Jurybegründung heißt es unter anderem:

»Der pointensicher aus Antons Sicht erzählte Roman besticht durch seine ironische Brechung der Abenteuerheldengeschichte, denn die einzig wahre Heldentat ist der Köpper in den See am letzten Ferientag – für Anton das neue Einloggen. Die mitreißende Erzähllust und nicht zuletzt auch sein finales Wort: „Karramba!“ zeichnen diesen Kinderroman aus.«

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[Verlagsgruppe Beltz]

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Martin Baltscheit – Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

Martin Baltscheit erzählt und illustriert in »Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor« humorvoll und sensibel eine Geschichte über das Altwerden.

Es gelingt ihm ein schwieriges Thema so zu addressieren, dass nicht nur Kinder über den Zusammenhang von Vergesslichkeiten und den Zusammenhalt untereinander nachdenken werden.

Martin Baltscheit wurde der Deutscher Jugendliteraturpreis 2011 (Preisträger 2011 – Bilderbuch) verliehen. In der Jurybegründung heisst es unter anderem:
»Baltscheit schafft eine Verbindung zu den Alltagserfahrungen seiner kindlichen Leser und bringt ihnen auf eine verständliche und behutsame Weise nah, wie es dem Fuchs ergeht. Von Demenz muss man da gar nicht sprechen – es geht vielmehr um eine psychische Verfassung, die auch und gerade Kinder begreifen.«

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[Bloomsbury]

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