William Boyle – Gravesend

William Boyle - GravesendGravesend, ist der Debutroman von William Boyle. Der geneigte Leser dieser Zeilen kann ja zunächst mal seiner Fantasie freien Lauf lassen, wofür dieses Wort so stehen könnte. Mir zumindest war nicht klar, dass es sich schlicht um einen Stadtteilnamen in Brooklyn handelt. William Boyle ist dort aufgewachsen und mag sich dort, wie am Ende eines Grabes gefühlt haben.

Sein Roman handelt von Sühne und Vergebung, Vergangenheitsbewältigung und dem Erwachsenwerden gleicher Maßen. Vielleicht etwas zu viel mag man nun denken und ja, vielleicht hätte man den ineinander verwobenen Geschichten um Ray Boy Calabrese, Conway, Alessandra und Eugene auch noch mehr Raum gönnen können. Auf 300 Seiten schafft es Boyle jedoch den Roman auf das Wesentliche zu verdichteten, vor allem die Spannung aufrecht zu halten, um am Ende die einzelnen Handlungsstränge zusammenzuführen. Ihm gelingt hierbei ein faszinierender Blick auf den Teil der amerikanische Gesellschaft, der nur am Rand der allgemeinen Wahrnehmung steht.

Ray Boy Calabrese hat den schwulen Bruder von Conway in den Tod getrieben und wird nach 16 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Conway hat Rache geschworen, Allessandra kommt nach 10jähriger Abwesenheit zurück nach Gravesend und Eugene, der Neffe von Ray Boy Calabrese, ist – wie die 3 anderen auch – auf der Suche nach sich selbst, in Gravesend… mehr

[http://www.polar-verlag.de]

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