Monatsarchiv: September 2012

Kevin Wilson – Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung

Der Debütroman von Kevin Wilson, »Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung«, ist ein verrücktes Buch über eine noch verrücktere Familie. Wilson hat das Buch während seines ersten Jahres als Vater, unter der Fragestellung,  „Was denkt diese seltsame Kreatur eigentlich wirklich von mir?“, geschrieben.

Was treibt eine angesehene Schauspielerin dazu auch schon vor der „oben ohne“ Szene halbnackt im Set herumzulaufen oder einen preisgekrönten Schriftstellers sich für ein Männermagazin zu verdingen und sich mit einer Kartoffelkanone das Gesicht entstellen zu lassen?

Die Geschwister Fang sind gefangen in einer verrückten Herangehensweise, früh erlernt und antrainiert von den eigenen Eltern, dem Improvisations- und Happening-Künstler Ehepaar Fang. Eine skurrile Geschichte jagt die andere, und lässt den Leser von mal zu mal erneut entgeistert den Kopf schütteln oder eben lauthals lachen…mehr

[Luchterhand LiteraturverlagVerlagsgruppe Random House]

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter und sonst...:

Chad Harbach – Die Kunst des Feldspiels

»Die Kunst des Feldspiels« ist der Debutroman von Chad Harbach. Ein unglaublich atmosphärisch dichter Roman mit fein gezeichneten Charkteren und natürlich einer spannenden und überraschenden Handlung. Ein wirklich außergewöhnliches Erstlingswerk!

9783832196264

Fünf unterschiedliche Lebensentwürfe kreuzen und beeinflussen einander, so dass tragische Ereignisse und mutige Entscheidungen ihren Lauf nehmen

Das Baseball Ausnahme Talent Henry findet und erliegt seinem Mentor Mike Schwartz, indem er nur noch für den Baseball lebt. Mike will all das aus Henry herausholen, was ihm selbst fehlt. Doch der Selbstzweifel wird Henrys und auch Mikes Gegner. Mike liebt die Tochter des College Präsidenten Affenlight, welcher wiederum froh ist die verlorene Tochter gerade wiedergefunden zu haben und selbst mit seiner neu entdeckten sexuellen Vorliebe zu kämpfen hat. Owen, genannt Buddha, ist nicht nur Zimmergenossen von Henry, sondern eben auch Ruhepol und der „Erwecker“ der Geschichte.

Wenn Jonathan Franzen und John Irving einen Roman empfehlen bleibt natürlich kaum etwas hinzuzufügen…

…mehr

[DUMONT Buchverlag]

Ein Kommentar

Eingeordnet unter und sonst...: