Monatsarchiv: Oktober 2011

Irvine Welsh – Crime

Irvine Welsh beweist mit »Crime« eindrucksvoll, dass er seit Trainspotting  nichts verlernt hat und noch immer zu den besten britischen Gegenwartsautoren gehört. Sein neuer Roman um den Kriminalinspektor Ray Lennox wird ihm im deutschsprachigen Raum nicht nur höchstes Kritikerlob, sondern auch zahlreiche neue Leser einbringen.

Mit seiner Verlobten Trudi fliegt Inspektor Ray Lennox nach Florida, um nach einem mentalen Zusammenbruch wieder auf die Beine zu kommen. Der Mord an einem Mädchen hat ihm schwer zugesetzt, in Florida soll er abschalten und zu neuen Kräften kommen. Trudi ist voll und ganz auf die bevorstehenden Hochzeit fixiert und hofft Ray damit anstecken und so auf andere Gedanken bringen zu können. Entnervt zieht es Ray schon bald ins Nachtleben von Miami Beach. Am Ende einer Nacht voller Alkohol und Koks trifft er auf  die Tochter einer seiner Nachtbekanntschaften, Tianna, offenbar auch sie ein Opfer sexueller Gewalt. Ray flüchtet mit der Zehnjährigen quer durch Florida, entschlossen, Tianna vor weiterem Missbrauch zu schützen. Doch ist Ray dazu überhaupt in der Lage und das auch noch ohne seine Anti-Depressiva? Wo sind seine eigenen Grenzen? Ray stellt sich dem Thema, dass sich durch sein hganzes Leben zieht

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[KiWi]

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A Million Mercies – Wir sind elektrisch

Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt es Neues vom Label hausmusik.
Mit Wir sind elektrisch von A Million Mercies veröffentlicht Wolfgang Petters ein neues Album und zeichnet zugleich verantwortlich.
Franz Dobler, langjähriger Weggefährte von Wolfgang Petters, schreibt zum neuen Album:

„Unfall, Krankheit, Angst, Verlust, Verschwinden – der „Devil On Your Neck“ ist hier gut beschäftigt. Wahrscheinlich ist es die alte Geschichte: man muss mit ihm reden (hier auf deutsch, italienisch, englisch), um ihn packen zu können. Um dann singen zu können: „Wir tranken auf die, die wir einst verloren, und auf den Tag, an dem unsere Kinder geboren. Und auf das, was uns allen nich passiert.“

[hausmusik | out now]

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