Monatsarchiv: Dezember 2010

Çelik & Pelzer – Ulrich Noller und Gök Senin

Çelik, ein ehemaliger Kommissar der Istanbuler Polizei, kommt zurück nach Deutschland, dem Land, in dem er seine Kindheit verbrachte. Sein Vater ist eine vage Erinnerung, genau wie die Umstände der fluchtartigen Rückkehr seiner Mutter in die Türkei. Als überraschend ein alter Freund seiner Eltern anruft, wird ihm bewusst, wie wenig er über ihre – und seine – Vergangenheit weiß. Sie waren in den siebziger Jahren in den radikalen Widerstand verwickelt, daran erinnert er sich. Der Anrufer war früher RAF-Mitglied, und Çelik entschließt sich, nach Deutschland zu fliegen und ihn aufzusuchen. Doch als er in Köln ankommt, findet er nur noch seine Leiche vor. Er folgt den Spuren und trifft auf Pelzer, eine hochintelligente junge Psychologin, die ebenfalls versucht, eine Leerstelle ihrer Kindheit zu schließen…

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[eichborn]

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Bring mir den Kopf vom Nikolaus – Simon Borowiak

Unser Held will sich den Weihnachtsabend trotz derTrennung von seiner Freundin nicht vermiesen lassen. Der Baum ist geschmückt, der Strohstern schimmert gülden, die Fernsehkiste feuert seit Stunden aus allen sentimentalen Kanälen, und das wunderbare Gefühl, die ganze Festtagsfreude für sich allein zu haben, zaubert ein honigkuchenartiges Dauergrinsen auf das Gesicht unseres Weihnachtsfans. Doch dann klingelt es an der Tür. Ein Blick durch den Türspion, ein kurzes Zögern und dann die staunende Erkenntnis: Vor der Tür wartet eine zierliche, braunhaarige Weibsperson, und neben ihm, ein bisschen schüchtern mit den Hufen scharrend: ein Rentier…

Dem ehemalige „Titanic“-Satiriker Simon Borowiak gelingt es eine alptraumschöne Weihnachtsgeschichte zu schreiben!

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[eichborn]

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Vierundzwanzig Türen – Klaus Modick

Klaus Modick gehört spätestens seit „Die Schatten der Ideen“ zu den Besten der aktuellen Litereaturszene Deutschlands.

Er schafft es auch in seinem neusten Roman Geschichte und Tradition mit den alltäglichen Herausforderungen im Jetzt zu verknüpfen. Anrührend erzählt er eine Weihnachtsgeschichte aus der Nachkriegszeit: Drei Männer stehlen ein Worpsweder Gemälde, um damit den Kauf von Lebensmitteln und Heizmaterial zu finanzieren. Ein Schneesturm zwingt sie zur Einkehr in ein einsames Gehöft, wo eine junge Frau in den Wehen liegt.

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